Das Orchester

Die Neue Internationale Philharmonie ist ein Symphonieorchester, das sich aus Musikern zwölf verschiedener Nationen zusammensetzt – von Irland bis Rumänien, von Spanien bis Schweden, von Venezuela bis Japan.

Der Klangkörper wurde aus Anlass des Jubiläumsprojekts „Celibidache 2012“ gegründet. Initiator und Dirigent des Orchesters ist Konrad von Abel. Etliche der etwa 70 Musiker, die in renommierten Ensembles spielen und teilweise auch solistisch tätig sind, blicken auf eine frühere und teilweise enge Zusammenarbeit mit dem Dirigenten zurück und sind mit dessen phänomenologischer Herangehensweise an die Musik bekannt. Einige Mitglieder der Neuen Internationalen Philharmonie haben noch unter Maestro Sergiu Celibidache musiziert oder ihn im Konzert gehört, andere wurden durch Konzertaufnahmen, Filme oder Interviews von seiner Suche nach Freiheit in der Musik inspiriert.

Bei der Neuen Internationalen Philharmonie wirken neben erfahrenen Musikern auch einige Jungstudenten aus der Schule für musikalisch hochbegabte Kinder in Ćuprija/Serbien (s. auch Partner) an diesem Projekt mit sowie Meisterklassestudenten der prestigeträchtigen Konservatorien in Paris, Madrid und Bukarest. Der gelebte Gedanke der Völkerverständigung durch die (und in der) Musik ist ein wichtiger Grundpfeiler des Projekts Neue Internationale Philharmonie. Aus ihren unterschiedlichen musikalischen Erfahrungshorizonten kommend treffen sich die Musiker für zehn Tage, um unter günstigeren Bedingungen, als sie im normalen Musikbetrieb herrschen, in Bruckners Welt einzutauchen und gemeinsam mit dem Chor zu entdecken, wie das Werk zum Leben erweckt werden kann.

Die Aufführung der Messe in f-Moll von Anton Bruckner ist das erste Projekt der Neuen Internationalen Philharmonie. Es ist ein Ausgangspunkt für weitere Projekte, bei denen die Musiker auch in Zukunft gemeinsam auftreten werden, sei es in großer symphonischer Besetzung, sei es als Kammerorchester.